Delphine Conzelmann. Imaginationen.

Delphine Conzelmann. Imaginationen.


Meine Leidenschaft

Geschichte|n für die Zukunft schreiben.

Delphine Conzelmann ist von Haus aus promovierte Theologin und Mediävistin. Ob in mittelalterlichen Heiligenlegenden, oder in der Popkultur des 21. Jahrhunderts: Sie hat eine Faszination für Absurdes und Fantastisches.

Als Autorin und Essaysistin ist es ihre Leidenschaft, Sinn im Unsinnigen zu entdecken, und in literarischen, journalistischen und populärwissenschaftlichen Texten zu entfalten.

  • Seit 2024 schreibt Delphine Conzelmann an ihrem ersten Kinder-und Jugendroman Leonor und das Anorakel.

    Seit 2023 arbeitet sie am populärwissenschaftlichen Buchprojekt Toxisch. Eine kurze Geschichte ungesunder Gottesbeziehungen.

  • Delphine Conzelmann ist 1994 in Basel geboren, und hat hier ihre Schul- und erste Studienzeit verbracht. Als Tochter von zwei selbstständigen Graphik-Designern wuchs sie mit einem besonderen Sinn für den Wert kreativen Schaffens auf.

    Von 2016–2018 absolvierte sie ihr Masterstudium der Theologie in Princeton (USA), und kehrte 2018 nach Basel zurück, um ihr Doktoratsstudium in Kirchengeschichte anzutreten.

    Dieses schloss sie 2022 mit dem Prädikat summa cum laude ab, und war anschliessend bis Anfang 2025 als Oberassistentin und Dozentin für Kirchengeschichte an der Universität Basel tätig.

    Während ihrer Studien und Doktoratszeit war Delphine Conzelmann stets publizistisch tätig. In diversen gesellschaftlichen und kirchlichen Kontexten, zum Beispiel beim Pfarramt für Industrie und Wirtschaft beider Basel, engagierte sie sich für die öffentliche Vermittlung theologischer, ethischer und historischer Themen.

  • 2022 wurde Delphine Conzelmann für ihre Dissertationsschrift mit dem Emilie Luise Frey-Preis für junge Wissenschaftlerinnen ausgezeichnet.

    2024 wurde sie für das kompetitive Förderprogramm antelope für hochqualifizierte Postdoktorandinnen der Universität Basel ausgewählt.

Imaginieren der Vergangenheit

Geschichte ist nicht die Summe all dessen, was schon passiert ist. Es ist das Produkt der Vorstellungen, die wir uns von vergangenen Zeiten machen, wenn wir Neues über sie erfahren. Weniger als andere Disziplinen, ist Geschichte keine “exakte Wissenschaft” – sie lebt von unserer Vorstellungskraft, und unserer Sehnsucht danach, Vergangenes als Erlebtes zu erfahren.

In meiner Arbeit integriere ich wissenschaftliche Geschichtsschreibung und das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Imagination.

Imaginieren der Gegenwart

Die Welt um uns herum ist nicht einfach so, wie sie ist. Sie ist so, wie wir sie erleben. Flüchtige Begegnungen, Trends, gesamtgesellschaftliche Probleme, und intime Momente: Unser Leben, und das unserer Mitmenschen, kommt nicht unveränderlich auf uns zu, sondern eröffnet uns neue Räume. Räume für Perspektivenwechsel, kreatives Eingreifen, und Fantasie.

In meiner Arbeit entwickle ich imaginative Zugänge auf Themen, die eine Gesellschaft im 21. Jahrhundert beschäftigen, herausfordern und inspieren sollten.

Imaginieren der Zukunft

Zukunft existiert nicht, sie lebt. Wir finden sie nicht vor, wir müssen sie erst erschaffen, sie zum Leben erwecken. Die Fähigkeit, uns vorstellen zu können, was noch im Werden ist, macht uns aus, und bringt uns voran.

Mit meiner Arbeit möchte ich aus Geschichte und Gegenwart imaginative Perspektiven für eine fantastische Zukunft entwickeln.